Bibeltexte in Bewegung · Heft 4
Beruf beginnt beim anderen
Warum Arbeit mehr ist als Erwerb und Selbstverwirklichung
Jesus weiss, dass der Vater ihm alles in die Hände gegeben hat. Genau diese Hände gehen zu den staubigen Füssen. Vollmacht verschwindet nicht. Sie bekommt eine Richtung.

Der Kerngedanke
Beruf ist nicht mein Wert. Beruf ist die Richtung meiner Fähigkeit.
Erwerbsarbeit fragt nach Vertrag, Lohn und Aufgabe. Selbstverwirklichung fragt, wer ich werden möchte. Berufung fügt eine unbequemere und befreiende Frage hinzu: Wem dient, was ich kann?
Das Heft verbindet die Fusswaschung mit Gustaf Wingrens Berufsgedanken. Der andere gibt einer Fähigkeit ihre Richtung. Doch nicht jede Erwartung ist ein Ruf. Darum gehören auch Grenzen, faire Bezahlung und die Freiheit zum Nein zu einer verantwortlichen Berufung.

Ein Blick ins Heft
Alles ist in seinen Händen. Darum gehen seine Hände zu den Füssen.
Aufstehen
Jesus verlässt die geschützte Höhe des Tisches.
Ablegen
Er legt ab, was Rang sichtbar macht.
Umgürten
Er bindet sich das Tuch eines Dienenden um.
Waschen
Seine Hände gehen dorthin, wo Staub haftet.
Für einen gemeinsamen Abend
Das Heft bringt Gabe, Aufgabe und Grenze ins Gespräch.
Die sechs Seiten führen eine kleine Gruppe ohne zusätzlichen Vortrag. Die Beteiligten lesen Johannes 13, folgen Jesu Händen, prüfen einen Fall aus dem Ruhestand und sichern einen eigenen Schritt mit einem Namen, einer Hand und einer Grenze.
Kostenlos lesen und einsetzen
Sechs Seiten über Hände, die frei dienen.
Das Heft verbindet Johannes 13,1 bis 17 mit heutiger Berufswirklichkeit. Es enthält klare Zeitangaben, Gesprächsrollen, drei Buntstiftzeichnungen und eine achtminütige Ergebnissicherung. Es eignet sich besonders für Gespräche über Arbeit, Ruhestand und freiwilliges Engagement.
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