Bibeltexte in Bewegung · Heft 1
Der unterbrochene Weg
Warum der Nächste meinen Plan durchkreuzen darf
Ein Mensch liegt am Rand. Drei Menschen sind unterwegs. Zwei halten an ihrem Weg fest. Einer lässt zu, dass der Verwundete seinen Weg verändert.

Der Kerngedanke
Der Nächste passt selten in den Plan. Gerade darin kann er zum Ruf werden.
Der Samariter hilft nicht, weil Helfen in seinem Kalender steht. Er hilft, weil ein fremdes Leiden seinen Weg neu ausrichtet.
Lukas erzählt keine allgemeine Moral. Er erzählt eine Bewegung: sehen, sich bewegen lassen, herantreten. Das Heft verfolgt diese Bewegung im Text und fragt danach, was sie in Pflege, Schule, Verwaltung, Handwerk, Leitung und Familienarbeit auslösen kann.

Ein Blick ins Heft
Drei Wörter setzen einen Menschen in Bewegung.
Wahrnehmen
Der Samariter schaut nicht bloss. Er nimmt den Verwundeten als Anspruch auf seinen Weg wahr.
Erbarmen
Das fremde Leiden bleibt nicht draussen. Es bewegt ihn leiblich und stört seine bisherige Richtung.
Hingehen
Mitleid gewinnt Füsse. Aus innerer Bewegung wird räumliche Nähe und konkrete Hilfe.
Für einen gemeinsamen Abend
Das Heft führt. Die Gruppe denkt.
Die sechs Seiten funktionieren ohne Vortrag. Eine Person liest die Hinweise. Die anderen übernehmen Rollen, beobachten den Text und tragen Erfahrungen aus ihrem Alltag bei.
Kostenlos lesen und einsetzen
Sechs Seiten für einen offenen Abend.
Das Heft darf einzeln gelesen oder für ein gemeinsames Gespräch verwendet werden. Es enthält klare Zeitangaben, Gesprächsrollen, drei Buntstiftzeichnungen und die Verbindung zu den vier Büchern.
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